Über mich

Mein Name ist Axel Hebenstreit und ich lebe und arbeite als selbstständiger Fotograf sowie als selbstständiger Webdesigner, Grafikdesigner und Webentwickler (seit 1998) in Regensburg. Ich bin Vater meiner beiden Musen Rosalinde (11 Jahre) und Leander (14 Jahre). 

Meine Stärke

Meine Stärke liegt vor allem in meiner Fähigkeit, das Wesentliche, den „Spirit”, das „Natürliche” auf einer Veranstaltung oder in einem Menschen wahrzunehmen und über die Fotografie sichtbar zu machen.

Was meine Fotografie so ausmacht und welche innere Haltung darin steckt, hat Rita Wulf mir Anfang 2014 für das Magazin „VISIONEN” entlockt :) Das Titelbild mit ihr ist auf dem Rainbow Spirit Festival ein Jahr zuvor entstanden:

Interview

in der Sonderausgabe des Magazins „VISIONEN” in der Ausgabe 01, Frühjahr 2014: http://bit.ly/visionen-01-2014

Axel, viele Deiner zauberhaften Fotos haben uns tief berührt, wir kennen Dich als den Fotografen, der die Lichtseelen entdeckt. Was hat Dich zum Rainbow-Spirit-Festival geführt und wie oft warst du jetzt schon dabei?

4 mal – 2010 zum ersten mal in Baden Baden einen Tag nach meinem Geburtstag. Ich war gerade von Freiburg nach Bayern gezogen und mich zog es sehr zu Menschen die ihre Spiritualität lebendig auch im Alltag entfalten. Eine der vielen wunderbaren, mich sehr bereichernden Begegnungen dort war Sri Vast unter dem Grossen Baum im Park wie er stundenlang liebevoll Menschen umarmte. 

2012 in München dann zum 2. mal nachdem ich 2011 das Mantrasingen für mich entdeckt habe und da zwei meiner besten Freunde Katrin und David Mages dort zusammen mit Fantuzzi einen Auftritt hatten, bot sich die Gelegenheit das Festival auch aus der Künstler-Perspektive zu erleben.

2013 in Karlsruhe dann das erste mal mit Kamera, denn meine Erkenntnis, was ich mit ihr anstellen kann und der daraus resultierende Ruf, das auch professionell zu machen, kam ja erst Anfang 2013. Toll war natürlich das ich am letzten Tag meinen Geburtstag dort in der Gegenwart der ganzen Lichtseelen feiern durfte! Ende 2013 in München auf meinem 4. Rainbow Spirit, fühlte sich das ganze dann für mich schon sehr familiär an.

Familiär, also von Herz zu Herz, ist ja eine grundlegende Schwingung vom Rainbow-Spirit-Festival. Sag, was verstehst Du unter Lichtseelen und woran erkennst Du sie?

Lichtseelen sind für mich alle lebendigen Wesen. Die einen lassen ihr Licht oft und stark strahlen die anderen weniger. Aber es finden sich gerade an Orten wie z. B. dem Rainbow Spirit Festival immer wieder Momente wo alle ihr Licht besonders schön leuchten lassen. Um es mit den Worten einer Weisheit aus dem Film „Pachakutec” zu sagen: „Wir alle sind Kinder des grossen Lichts … und so ist es unsere wahre Natur wie die Sonne zu strahlen … wir alle tragen in uns eine Sonne die erwacht, wenn wir aus dem Herzen leben … ”. Jedes Mal wenn ich diese Sonne um mich herum strahlen sehe, dann erlebe ich das als ein verwandtes Klingen in meinem Herzen und habe dann das Bedürfnis, das was ich wahrnehme, auch anderen zu zeigen. Manchmal ist es sogar auch so, das ich die Lichtseelen gar nicht bewusst wahrnehme und erst beim Sichten der Bilder realisiere, das ich wieder mit dem Herzen geschaut habe und ein schönes Foto entstanden ist.

Wie reagieren denn die Menschen auf deine Fotografien, die Du von ihnen und ihren Lichtseelen gemacht hast?

Durchweg sehr positiv. Manchmal sehe ich etwas, was eine wunderbare Facette ihres Wesens ausmacht und sie selbst haben diesen Aspekt von sich aber bewusst noch nie oder nur selten wahrgenommen und sind dann erstaunt und berührt, sich in diesem Licht zu sehen. Oft höre ich auch die verwunderte Frage, mit was für Augen ich wohl durch die Welt laufe und das ich da eine Gabe hätte … und ja diese Momente auf diese Art und Weise festhalten zu können ist für mich ein grosses Geschenk. 

Begonnen hat das mit der Fotografie während meinem Designstudium an der Werkkunstschule in Krefeld. Einer meiner Schwerpunkte war die Fotografie bei Professor Orlob. Er hatte mir damals auch nahegelegt das professionell anzubieten aber nach dem Studium war mir erst mal wichtig selbstständig zu arbeiten und ich habe alles genommen was kam – und das war zunächst mal Grafik- und Interiordesign. 

Bei dem Geschenk hat sich glaub ich eins zum anderen gefügt. Das Leitbild von Lichtseelen.com ist ja „Fotografie mit Empathie”. Mich in andere Menschen und ihre Stimmungen einzufühlen ist mir immer schon sehr leicht gefallen. Dann ist da mein angeborenes Gefühl für Ästhetik und Proportion und meine Liebe zur Kunst. Und nicht zuletzt mein Bedürfnis, das schöne, tiefe und wertvolle im Leben mit anderen Menschen zu teilen – vielleicht mein Wunsch die Welt so zu einem noch wunderbarerem Ort zu machen.

Das Interview führte Rita Wulf.